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Universitätsklinikum Essen
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Forschung & Lehre

Arbeitsgruppe

Dr. med. Paul Manka

Medizinisches Forschungszentrum,
Gastro MFZ, 2. OG

Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe von Herrn Dr. Paul Manka fokussiert sich auf den Einfluss von extrahepatischen Faktoren auf die Leberfibrogenese. Aktuell steht insbesondere die Rolle der Schilddrüsenhormone im Fokus der derzeitigen Forschungsarbeiten.

Die progrediente Leberfibrose kann als Endstrecke aller chronischen Lebererkrankungen angesehen werden. Die Initiierung der Fibrogenese ist der erste Schritt auf dem Weg zur Leberzirrhose und begünstigt die Entstehung des primären Leberzellkrebs. Sie stellt ein zunehmendes medizinisches sowie ökonomisches Problem dar, da ausgenommen der Lebertransplantation, keine effektiven Therapieoptionen zur Verfügung stehen. Insbesondere fehlt es an Therapiemöglichkeiten, die gezielt die Pathomechanismen der Fibrogenese behandeln.

Beobachtungen beim Menschen weisen auf Zusammenhänge zwischen Störungen im Schilddrüsenhormon-Signalweg und der Schwere von Lebererkrankungen hin. Klinische Daten geben Hinweise darauf, dass eine (subklinische sowie klinische) Hypothyreose beispielsweise mit der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLE) assoziiert ist.

Es ist hinlänglich bekannt, dass Schilddrüsenhormone (Thyroxin; T4 und Triiodthyronin; T3) einen erheblichen Einfluss auf Entwicklung, Wachstum und Differenzierung sowie auf den Metabolismus von Zellen und Organen haben. Da die Leberfibrose durch die Akkumulation extrazellulärer Matrixproteine gekennzeichnet ist und hepatische Sternzellen („hepatic stellate cells“; HSC) eine zentrale Rolle in diesem Prozess spielen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Interaktionen zwischen den Schilddrüsenhormonen und der Sternzellantwort auf molekularer Ebene zu untersuchen.

Dr. med. Paul Manka
AG Leitung

Dr. med. Paul Manka

Assistenzarzt

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