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Archiv / Mediengalerie

02.04.2020

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer ist neuer Klinikdirektor an der MHH

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer ist seit 1. April neuer Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Manns an.

Prof. Wedemeyer war von Februar 2018 bis März 2020 Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen.

Weiterlesen (Quelle: MHH)

 

 

09.03.2020

Leberregeneration nach Leberschädigungen ist abhängig von Atg7 in der Leber

Die Autophagie ist ein kritischer Prozess für das Überleben der Zellen und die Aufrechterhaltung der Homöostase. Die Umsetzung von therapeutischen Ansätzen, die auf Autophagie-Mechanismen nach einer Leberschädigung basieren, ist jedoch noch immer eine Herausforderung.

In einem leberspezifischen Atg7-defizienten Mausmodell (Atg7 = autophagy related 7) zeigten die Autoren um Dorothee Römermann und Laura E. Buitrago Molina, dass die Proliferations- und Regenerationsfähigkeit von Atg7-defizienten Hepatozyten beeinträchtigt war. Zusätzlich trat nach einer partiellen Hepatektomie (PHx) eine erhöhte Mortalität auf, welche durch eine pharmakologische mTOR-Hemmung überwunden werden konnte.

In Atg7-defizienten Mäusen zeigten sich eine hepatische Hypertrophie und hohe Transaminasewerte, gefolgt von einer mit zunehmendem Alter der Tiere starken perisinusoidalen/perizellulären Fibrose. Dabei war ein erhöhter Leberaktivitätsindex (mHAI) fast ausschließlich auf Apoptose ohne jegliche Entzündung zurückzuführen. Weiterhin gingen diese Parameter einher mit Variationen des Triglyceridgehalts, einer Beeinträchtigung der Lipidtröpfchenbildung nach PHx sowie einer Modulation der Zellzyklus-Regulation.

Zusammenfassend wies die Arbeitsgruppe um Laura E. Buitrago Molina die wichtige Rolle der Autophagie für die Regenerationsfähigkeit von Hepatozyten nach. Dabei zeigten die Autoren die ursächliche Beziehung zwischen Autophagie und Triglyceriden, die für die Förderung der Leberregeneration wesentlich ist. Schließlich konnten durch eine pharmakologische mTOR-Hemmung die Auswirkungen eines Autophagie-Mangels nach einer Leberschädigung überwunden und eine erhöhte Mortalität verhindert werden.

 

Originalpublikation:

Römermann D, Ansari N, Schultz-Moreira AR, Michael A, Marhenke S, Hardtke-Wolenski M, Longerich T, Manns MP, Wedemeyer H, Vogel A, Buitrago-Molina LE. Absence of Atg7 in the liver disturbed hepatic regeneration after liver injury. Liver Int. 2020 Mar 6. doi: 10.1111/liv.14425. [Epub ahead of print]

Medline/PubMed Link

 

 

06.03.2020

Prof. Dr. med. Christian Lange ist neuer Professor für Translationale Hepatologie

Erkrankt die Leber, passiert das meist schleichend. Daher wird es oft spät erkannt. Prof. Dr. med. Christian Lange erforscht in seiner Forschergruppe am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) u.a., wie sich die Leberzirrhose entwickelt und das Versagen des Organs entsteht. Seine Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet. Er ist neuer Professor für Translationale Hepatologie an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und leitet zudem die Ambulanz für Transplantation.

 

Foto: © UDE/Frank Preuß

 

Weitere Informationen unter:

Pressemeldung der UDE  (06.03.2020)
Meldungen aus der Medizinischen Fakultät (06.03.2020)

 

 

12.01.2020

Humane Leberzellen - nicht wehrlos gegen Hepatitis-B-Viren

Eine der Hauptkontroversen im Bereich Hepatitis-B-Virus (HBV)-Forschung ist die Frage, ob es sich um ein gut getarntes oder ein Immunsystem-manipulierendes Virus  handelt. Ob und vor allem wie das HBV eine angeborene Immunantwort initiiert, wird derzeit intensiv diskutiert.

In einer aktuell vom Wissenschaftsjournal Hepatology zur Veröffentlichung angenommenen Arbeit konnte das Team um Privatdozentin Dr. Ruth Bröring (Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie) erstmalig zeigen, dass primäre humane Hepatozyten in der Lage sind, HBV-Partikel während des Eintritts in die Zelle über den Toll-like Rezeptor 2 (TLR2) zu erkennen und eine NFkB-vermittelte Immunantwort auszulösen. Diese beinhaltet die Ausschüttung von Chemokinen und Cytokinen, die wiederum Interferon-unabhängig die HBV-Replikation drosseln. Auch wenn es sich hierbei um eine transiente Reaktion handelt, ist anzunehmen, dass eine ausgeprägte TLR2-Antwort - mit antiviralem Potential und der Funktion der Koordination einer gerichteten adaptiven Immunantwort - zur spontanen Ausheilung der akuten HBV-Infektion beiträgt.

Welche Auswirkungen die TLR2-Aktivierung im chronischen Verlauf der HBV-Infektion hat und wie das Virus dieser Immunantwort entgegenwirkt, möchte Frau Dr. Bröring in aktuellen Projektvorhaben detailliert untersuchen.

 

Originalpublikation:

Zhang Z, Trippler M, Real CI, Werner M, Luo X, Schefczyk S, Kemper T, Anastasiou OE, Ladiges Y, Treckmann J, Paul A, Baba HA, Allweiss L, Dandri M, Gerken G, Wedemeyer H, Schlaak JF, Lu M, Broering R. Hepatitis B virus particles activate toll-like receptor 2 signaling initial upon infection of primary human hepatocytes. Hepatology 2020 Jan 11. doi: 10.1002/hep.31112. [Epub ahead of print]

Medline/PubMed Link
Pressemeldung der Fakultät Medizin, Universität Duisburg-Essen (21.01.2020)

 

 

13.12.2019

Frau Dr. rer. nat. Tanvi Khera erhält Andrew K. Burroughs Kurzzeit-Ausbildungsstipendium der EASL

Nach Bekanntgabe des Vorstandes der Europäischen Gesellschaft zum Studium der Leber (EASL) wurde Frau Dr. rer. nat. Tanvi Khera, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen mit einem dreimonatigen Andrew K. Burroughs Kurzzeit-Ausbildungsstipendium ausgezeichnet.

Following the announcement of the Governing Board of the European Association for the Study of the Liver (EASL), Dr. rer. nat. Tanvi Khera, Department of Gastroenterology and Hepatology at the Essen University Hospital, was awarded an Andrew K. Burroughs short-term fellowship for three months.

      

Dr. rer. nat. Tanvi Khera (Foto: easl.eu)

Das Andrew K. Burroughs-Kurzzeitstipendienprogramm der EASL richtet sich an postgraduierte Wissenschaftler (sowohl Grundlagenforscher als auch klinische Forscher), die beabsichtigen, eine begrenzte Zeit (in der Regel 3-6 Monate) an einer ausländischen Einrichtung zu verbringen, um ein sehr fokussiertes Forschungsprojekt durchzuführen, ein experimentelles Verfahren oder eine Methodik zu erlernen oder um ein vertieftes Wissen über ein anspruchsvolles, klinisches Diagnoseverfahren zu erlangen, das an der Heimateinrichtung nicht verfügbar ist.

The EASL Andrew K. Burroughs short-term fellowship programme is directed at postgraduate investigators (both basic and clinical investigators) who intend to spend a limited amount of time (usually 3-6 months) at a foreign institution to accomplish a very focused research project, to learn an experimental procedure or methodology or to get in-depth knowledge about a sophisticated, clinical diagnostic procedure not available at the home institution.

 

 

25.11.2019

Mona-May Langer mit Posterpreis geehrt auf dem 18. Tag der Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Im Rahmen des 18. Tages der Forschung der Medizinischen Fakultät am 22.11.2019 wurde Frau Mona-May Langer als eine von insgesamt 16 Doktorandinnen und Doktoranden für ihre herausragende Poster-Präsentation mit einem von 16 Posterpreisen geehrt.

Foto: Posterpreisträger*innen am 18. Tag der Forschung. Facebook-Beitrag der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen in Chronik-Fotos.

Frau Langer arbeitet in der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Christian Lange, stellvertretender Direktor und leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen.

 

Weitere Informationen:

Pressemeldung der Medizinischen Fakultät
Bericht der Medizinischen Fakultät bei Facebook

 

 

22.11.2019

Professorin Dr. med. Elke Cario in Fachkollegium der Deutschen Forschungsgemeinschaft wiedergewählt

Gemäß Veröffentlichung des vorläufigen Wahlergebnisses für die Fachkollegienwahl 2019 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sind für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen und das Universitätsklinikum Essen für den Zeitraum 2020-2023 sieben Kollegiatinnen und Kollegiaten gewählt.

Frau Prof. Dr. Elke Cario aus der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen wurde in das DFG-Fachkollegium 205 Medizin, für das Fach Gastroenterologie (Fach-Nr. 205-15) für vier Jahre wiedergewählt.

Als Instanz zwischen Begutachtung und Entscheidung wahren die Fachkollegien der DFG einheitliche Maßstäbe bei der Begutachtung und vergleichen insbesondere die Qualität der Anträge, der eingeholten Gutachten sowie die Förderungswürdigkeit. Zu Fragen der Weiterentwicklung und Ausgestaltung der Förderprogramme der DFG wird ihr Rat gehört.

 

Weitere Informationen:

Pressemeldung der Medizinischen Fakultät (25.11.2019)
DFG - Vorläufiges Wahlergebnis der Fachkollegienwahl 2019

 

 

30.10.2019

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer - Mitgliedschaft im PRIMO MEDICO Netzwerk bestätigt

 

Foto: PRIMO MEDICO

Herrn Professor Heiner Wedemeyer wurde durch Asmus Grebbin, Geschäftsführer von PRIMO MEDICO, das Siegel des Jahres 2019 überreicht. Dadurch ist Professor Wedemeyer offizielles Mitglied des Netzwerkes mit bislang über hundert medizinischen Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Quelle: PRIMO MEDICO Blog

 

 

Oktober 2019

Schwerpunkt: Volkskrankheit Leber

Leben mit einer kranken Leber

Foto: Mirko Raatz


Die Leber "leidet still". Im Interview erklärt Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, wie jeder auf die Gesundheit seiner Leber achten kann.

Quelle: Magazin der Stiftung Universitätsmedizin Essen, Stiftung Aktiv, Band 22 (pdf)
Archiv Stiftung Aktiv

 

 

04.10.2019

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer in den Vorstand der DGVS gewählt

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechserkrankheiten (DGVS), anlässlich der 74. Jahrestagung der DGVS mit Sektion Endoskopie in Wiesbaden, wurde Prof. Dr. med. Heiner Wedemeyer, Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen, in den Vorstand der DGVS gewählt. Die DGVS ist eine der größten Fachgesellschaften in Deutschland mit mehr als 6000 Mitgliedern. Im Vorstand wird Prof. Dr. Wedemeyer für drei Jahre für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich sein.

Quelle: DGVS - Wahlergebnisse 2019

 

Priv.-Doz. Dr. med. Henrike Lenzen in das Auswahlkomitee Endoskopie der DGVS gewählt

Mit Frau Priv.-Doz. Dr. med. Henrike Lenzen ist eine weitere Mitarbeiterin der Klinik Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen gewählt worden. Sie wird das Universitätsklinikum Essen in den nächsten Jahren im wichtigen Abstractauswahlkomitee Kategorie Endoskopie der DGVS vertreten.

Quelle: DGVS - Wahlen Abstractauswahlkomitees der DGVS

 

 

02.10.2019

Nieren von Hepatitiskranken sicher transplantierbar

Behandlung mit antiviralen Medikamenten

In Deutschland mangelt es noch immer massiv an Spenderorganen. Mediziner untersuchen deshalb, wie man auch bislang nicht verwertbare Organe so aufbereiten kann, dass sie zur Transplantation geeignet sind. Ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums Essen um Prof. Dr. Kerstin Herzer (Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie) und Prof. Dr. Ute Eisenberger (Klinik für Nephrologie) hat seine Kompetenzen gebündelt, um sich das genauer anzusehen. Sie wollten wissen, ob Nieren verstorbener Spender, die das Hepatitis-C-Virus hatten, „gesunden“, also Hepatitis-C-negativen Empfängern helfen können.

weiterlesen

 

Pressemeldung UDE

Original-Publikation (Tranplant Infectious Disease)

PubMed-LINK

 

 

14.08.2019

Humboldt-Stiftung beruft Prof. Dr. Elke Cario in Auswahlausschuss

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat Prof. Elke Cario, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am UK Essen, in ihren interdisziplinären Auswahlausschuss berufen. Ab dem 1. Januar wird sie Anträge auf Forschungsstipendien begutachten, die aus aller Welt bei der Stiftung eingehen. Derzeit hat der Ausschuss 65 Mitglieder aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Quelle: Universität Duisburg-Essen - Aktuell

Campus:Aktuell - Newsletter (08/2019) der Universität Duisburg-Essen

Campus:Aktuell - Newsletter Ausgabe 8/2019 (pdf)

 

 

06.08.2019

Neuer Kontrollmechanismus des Darm-Immunsystems identifiziert - TRIM58 beeinflusst Gleichgewicht in der Darmschleimhaut

Eyking A, Ferber F, Köhler S, Reis H, Cario E. TRIM58 Restrains Intestinal Mucosal Inflammation by Negatively Regulating TLR2 in Myeloid Cells. J. Immunol. 2019 Aug 5. pii: ji1900413. doi: 10.4049/jimmunol.1900413. [Epub ahead of print].

Eine ausgewogene Kontrolle der angeborenen Immunsignalgebung im Darm stellt einen wichtigen Mechanismus der Wirtsabwehr dar, um unangemessene Reaktionen zu vermeiden, die bei akuten Entzündungen zu einer Schädigung der Schleimhaut führen können. In der aktuellen Studie berichtet die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Elke Cario aus der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen, dass TRIM58, eine RING E3-Ubiquitin-Ligase, mit TLR2 assoziiert ist. TRIM58 wurde überwiegend von murinen und humanen myeloischen Zellen exprimiert. Stimulation mit TLR2-Liganden modulierte die TRIM58-Synthese in myeloischen Zellen. Die Überexpression von TRIM58 förderte den proteasomabhängigen Abbau von TLR2 und hemmte seine Signalisierungsaktivität. Die genetische Deletion von Trim58 bei Mäusen (Trim58-/-) führte zu einer beeinträchtigten Auflösung der akuten Dextran-Natriumsulfat-induzierten Kolitis. Elke Cario und Mitarbeiter zeigten, dass das myeloische Zellkompartiment für die frühe Beschleunigung der Kolitis bei Trim58-Mangel verantwortlich ist. Schließlich wiesen sie reduzierte TRIM58-mRNA- und Proteinexpressionsniveaus in Kolonproben von Patienten mit Colitis ulcerosa nach. Zusammenfassend wurde TRIM58 als neuartiger negativer Mediator der angeborenen Immunkontrolle und der mukosalen Homöostase mittels TLR2-Signalisierung identifiziert. Die Funktionsstörung von TRIM58 in myeloischen Zellen kann zur Pathogenese der Colitis ulcerosa beitragen.

Originalpublikation (LINK J. Immunl.)

Pressemeldung (Universität Duisburg-Essen, Medizinische Fakultät))

 

 

02.07.2019, Hannover

Hepatologische Forschungsvernetzung durch drei Stipendien der Deutschen Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung unterstützt mit ihren Vernetzungs-Stipendien den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschern sowie hepatologischen Forschungseinrichtungen. In diesem Jahr haben die Gutachter die Förderung von drei Projekten mit sehr unterschiedlichen Forschungsansätzen beschlossen. Eine der diesjährigen Stipendiaten ist Frau Dr. rer. nat. Tanvi Khera vom Universitätsklinikum Essen (Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie) mit dem Projekt „Role of innate immune cells in an acute Hepatitis C cohort after DAA clearance“ für einen Forschungsaufenthalt am renommierten Karolinska Institutet, Center for Infectious Medicine in Stockholm, Schweden. Die Bekanntgabe fand am 28. Juni 2019 auf dem 16. HepNet Symposium statt. Frau Dr. Khera forscht aktuell in der Arbeitsgruppe von Klinikdirektor Prof. Dr. Heiner Wedemeyer zu Grundlagen der Entzündungsreaktion sowie der Immunkontrolle von Virusinfektionen in der Leber.

 

Die Vernetzungs-Stipendiaten 2019 der Deutschen Leberstiftung erhielten am 28. Juni 2019 auf der Abendveranstaltung des 16. HepNet Symposiums von Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und Prof. Dr. Claus Niederau, Mitglied des Vorstandes, ihre Urkunden (v. l. n. r.): Prof. Dr. Claus Niederau (Vorstandsmitglied), Alessa Wagner, Dr. Tanvi Khera, Priv. Doz. Dr. Nadja Lehwald-Tywuschik, Prof. Dr. Michael P. Manns (Vorstandsvorsitzender). Foto: Deutsche Leberstiftung.

 

Die Jury der Deutschen Leberstiftung bewertete die Forschungsarbeiten von Frau Dr. Tanvi Khera (Mitte) zur Hepatitis C als hochaktuell und relevant für betroffene Patienten. Foto: Deutsche Leberstiftung.

 

Pressemitteilung der Deutschen Leberstiftung (pdf)

weitere Informationen (www.deutsche-leberstiftung.de)

 

 

02.07.2019

Warnung vor Hepatitis-E-Infektion beim Grillen: So schützen Sie sich

 

24.06.2019

Service: Hepatitis

Morgenmagazin (MOMA) - Das Erste am Morgen

mit Heiner Wedemeyer, Universitätsklinik Essen

 

Bild: WDR

Sendetermin: Mo, 24.06.2019 05:30 Uhr, Das Erste

 

Videobeitrag (ARD-Mediathek)

weitere Informationen

 

 

 

13.06.2019

Neue Ansätze gegen Diabetes: CAR-T-Zellen

Epidemiologische Daten zeigen einen stetigen Anstieg der Prävalenz von Autoimmunerkrankungen in der westlichen Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten. 300.000 Menschen in Deutschland haben einen Diabetes Typ 1 (T1D) mit einem stetigen Aufwärtstrend. Davon sind mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren. Bei der T1D-Therapie wird das fehlende Insulin durch künstliche Insulinpräparate verabreicht. Diese Therapieform ist jedoch kein Heilmittel und muss lebenslang und kontinuierlich angewendet werden.

Bei Autoimmunität und somit auch T1D liegt ein aus der Balance geratenes Immunsystem zu Grunde. Hier werden die insulinproduzierenden Betazellen im Pankreas vom eigenen Immunsystem attackiert und getötet. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen um PD Dr. Matthias Hardtke-Wolenski haben nun versucht, diese Balance in Laborexperimenten wiederherzustellen. Erstmals ist es gelungen, regulatorische CAR-T-Zellen für Typ-1-Diabetes künstlich zu erzeugen.

Weiterlesen

 

PubMed Link

Originalpublikation

 

 

07.06.2019

Oberbürgermeister eröffnet Networking-Abend der Viszeralmedizin-Tagung NRW 2019

Am Donnerstagabend (06.06.2019) eröffnete Oberbürgermeister Kufen den Networking-Abend mit Verleihung der Viszeralmedizin-Tagung NRW 2019. Die Tagung fand unter dem Motto "Gemeinsam in die digitale Zukunft" in der Messe Essen statt. Der Networking-Abend bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Plattform zum fachlichen Austausch zum Thema Digitalisierung in der Medizin, aber auch die Möglichkeit Kontakte untereinander zu knüpfen.

Mehr:  Pressemeldung - Stadt Essen

 

 

Mai 2019

Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie jetzt auch bei Twitter:

@wedemeyer_lab

 

 

Laborjournal - Ausgabe 4/2019

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer auf Platz 12 der meistzitierten Gastroenterologen

Im aktuellen Ranking der Zeitschrift Laborjournal, einem nach Angaben der Herausgeber „Service-Magazin für Medizin und Biowissenschaften“, erreicht Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, der Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen, Platz 12 der meistzitierten Gastroenterologen.

Berücksichtigt wurden Originalpublikationen in Fachzeitschriften aus den Jahren 2008 bis 2017 mit mindestens einem Autor mit Adresse im deutschen Sprachraum.

Zum Ranking auf Laborjournal online.

 

zitiert auf:
Twitter-Link @MedEssen

 

 

12./13.04.2019 EASL International Liver Congress 2019, Wien, Österreich

Myrcludex B erfolgreich gegen Hepatitis Delta

Prof. Heiner Wedemeyer stellt auf dem EASL International Liver Congress 2019 in Wien (10.-14.04.2019) die Ergebnisse einer Phase-2-Studie zur Behandlung von Patienten mit HBV/HDV-Ko-Infektion (n=60) mit dem Virus-Entry-Inhibitor Myrcludex B (Bulvirtide) vor.

EASL Pressemitteilung (als PDF)

Video: Lecture H. Wedemeyer, 13.04.2019 (mp4):
Final results of a multicenter, open-label phase 2 clinical trial (MYR203) to assess safety and efficacy of bulevirtide (Myrcludex B) in with PEG-interferon Alpha 2a in patients with chronic HBV/HDV co-infection.

Video: EASL Press Conference 2 - New therapeutic approach, 12.04.2019 (mp4)

Video: Prof. Dr. med. Heiner Wedemeyer im esanum Interview über die Phase II Myrcludex B Studie zur Therapie von Hepatitis B und Hepatitis D. (YouTube LINK, auch in der Mediengalerieunserer Klinik-Webseite)

 

Presse-Echo/Zitate:
Hepatitis & more
World Hepatitis Alliance
Healio.com

PMLiVE.com

Cision PR Newswire (Press Release MYR Pharmaceuticals, 04.04.2019)

Finanzen.ch

hebeicdc.com

 

 

Neuregelung in der Abdomen-Sonographie

Seit dem 1. April 2019 gibt in der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie eine Neuregelung der Anmeldungen der Abdomensonographien und Kontrastmittelsonographien.

Wir möchten Sie bitten alle klinikinternen Abdomensonographien (diese beinhaltet auch eine dopplersonographische Untersuchung) und alle Kontrastmittelsonographien in Medico anzumelden unter

Auftragsanforderung → Konsilleistungen → Gastroenterologie → Abdomensonographie/MZ-Gastroenterologie

Die Anmeldung der Abdomensonographien/Duplex-Sonographien und Kontrastmittelsonographien über die Endoskopie ist seit dem 1. April nicht mehr möglich.

 

 

27.03.2019, Rheinische Post (rp-online.de)

Was sich mit einem Atemtest herausfinden lässt

Wenn gesundheitlich etwas nicht stimmt, ist es nicht ungewöhnlich über Blut-, Urin- oder Stuhltests nähere Informationen über den Gesundheitszustand zu gewinnen. Doch auch der Atem verrät einiges und hat in der medizinischen Diagnostik und sportmedizinischen Analyse bereits einen festen Platz.

 

Das alles können Ärzte über die Puste herausfinden:

Nahrungsmittelintoleranz

Blähungen, Durchfall oder Übelkeit gehören zu den typischen Symptomen vieler Magen-Darm-Erkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Welche Ursache hinter den Beschwerden steckt, können Gastroenterologen mit einfachen Atemtests ermitteln. Diese funktionieren auf Basis von Messungen der Wasserstoffkonzentration im Atem, sagt Heiner Wedemeyer, Direktor der Klinik für Gastroenterologie am Uniklinikum Essen.

weiterlesen

Quelle: Tanja Walter, Rheinische Post (rp-online.de)

 

 

UK-Essen, Mitarbeiter-Newsletter Ausgabe 11, 15.3.2019

Weltweit erstes Forum zur Hepatitis E

Experten verschiedener Disziplinen trafen [am 14.02. bis 16.02.2019] sich im Lehr- und Lernzentrum, um sich über die Hepatitis E auszutauschen. „Es war das weltweit erste Treffen zur Hepatitis E. In Deutschland infizieren sich jährlich mehr als 400.000 Menschen mit diesem Virus. Die Mehrzahl der Infektionen erfolgt durch Verzehr von Schweinefleischprodukten, aber auch Bluttransfusionen können die Infektion verursachen“, erklärt Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie.

An zwei Tagen haben rund 100 Wissenschaftler aus der Grundlagenforschung und dem klinischen Bereich Fragen zur Epidemiologie bei Mensch und Tier, zu Übertragungen und Krankheitsentstehung, zu neuen therapeutischen Möglichkeiten und Ideen zur Vermeidung von schweren Verläufen diskutiert. „Das Treffen war ein großer Erfolg, die Planungen für das nächste internationale Meeting laufen bereits“, so Prof. Wedemeyer.

(weitere Fotos in der Mediengalerie)

 

 


Universität Duisburg-Essen, Medizin-News vom 05.03.2019

Studienergebnisse zeigen: neue Therapieoptionen für Hepatitis D weiter dringend benötigt

Die weltweit größte Studie zur Behandlung der aggressiven Hepatitis delta wurde im HepNet Study-House der Deutschen Leberstiftung durchgeführt. Ergebnisse der internationalen Studie zeigen, dass eine Verlängerung der Therapie positive Auswirkungen auf den Zustand der Leber hat und damit das Fortschreiten der Erkrankung hemmen kann, jedoch nicht zu wesentlich höheren Heilungsraten führt.
[...]

Ein wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass eine deutliche Verminderung der Lebervernarbung, also eine Verbesserung des Zustandes und der Funktion der Leber zum Ende der Therapie, beobachtet wurde. „Dieser Befund konnte in der Form weltweit erstmals dokumentiert werden, was für die Langzeitprognose der Patienten von wesentlicher Bedeutung ist“, stellt Prof. Heiner Wedemeyer, Koordinator der Studie, Wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen heraus. „Damit ist die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen wie Leberzirrhose oder Leberzellkrebs deutlich reduziert.“

weiterlesen

Quelle: Medizin-News der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Publikation:
Wedemeyer H, Yurdaydin C, Hardtke S, Caruntu FA, Curescu MG, Yalcin K, Akarca US, Gürel S, Zeuzem S, Erhardt A, Lüth S, Papatheodoridis GV, Keskin O, Port K, Radu M, Celen MK, Idilman R, Weber K, Stift J, Wittkop U, Heidrich B, Mederacke I, von der Leyen H, Dienes HP, Cornberg M, Koch A, Manns MP; HIDIT-II study team.
Peginterferon alfa-2a plus tenofovir disoproxil fumarate for hepatitis D (HIDIT-II): a randomised, placebo controlled, phase 2 trial.
Lancet Infect Dis. 2019 Mar;19(3):275-286 (PubMed-Link)

zitiert auch in:
DZIF-News, 01.03.2019
Ärzte Zeitung online, 04.03.2019
aerzteblatt.de, 13.03.2019

 

 


RTL West: Sendung vom 18.02.2019

"Mett nicht nett"
Essener Arzt warnt vor Mett

Quelle: www.rtl-west.de

 

 


Bild.de vom 18.02.2019:

400 000 Neuinfektionen mit Hepatitis E
Professor warnt vor Mettbrötchen

Essen – Sie sind winzig. Mit bloßem Auge nicht erkennbar. Doch sie können im schlimmsten Fall tödlich sein: Hepatitis-E-Viren!

Heiner Wedemeyer (51), Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Uniklinikum Essen: „Vor allem Senioren, Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder chronischer Lebererkrankung sind gefährdet.“

100 Wissenschaftler aus acht Ländern hatte der Leberexperte am Wochenende beim weltweit ersten Symposium zum Thema Hepatitis E am Uniklinikum zu Gast. Wedemeyer: „Hepatitis A-, B-, C- und E-Viren sind völlig verschieden. Gemeinsam haben sie nur eins: Sie können alle zu einer Leberentzündung führen.“

Quelle und weitere Informationen: www.bild.de vom 18.02.2019

 

 

 

Quelle: Newsletter UK Essen vom 15.02.2019
www.uk-essen.de/aktuelles/ (vom 28.02.2019)

 

 


Quelle: www.twincore.de/infothek

Publikation:
Khera T, et al. Functional and immunogenic characterization of diverse HCV glycoprotein E2 variants. J Hepatol. 2018 Nov 12. pii: S0168-8278(18)32527-3. doi: 10.1016/j.jhep.2018.11.003. [Epub ahead of print]

 

 

 

Quelle: UkE Mitarbeiter-Newsletter (Ausgabe 33, 17.8.2018)
Publikation (PubMed)                 Journal link

 

 

Quelle: UDE Pressemeldungen

weiterlesen (UDE)

Publikation (PubMed)

 

 

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer:

Vertreter von zwei europäischen Leitlinien

Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, ist deutscher Vertreter von gleich zwei neuen europäischen Leitlinien zur Hepatitis-Therapie der Europäischen Lebergesellschaft EASL. Aktuell publiziert wurden sie im „Journal of Hepatology“. Zum einen geht es um die häufig vorkommende und schwerwiegende Hepatitis C (EASL Recommendations on Treatment of Hepatitis C 2018). Hierfür wurden in den letzten vier Jahren zahlreiche neue, aber auch teure Medikamente zugelassen – wobei die Auswahl der „richtigen“ Medikamente sehr kompliziert ist. Zum anderen betrifft es die weniger bekannte Hepatitis E, die beispielsweise durch nicht durchgegartes Schweinefleisch entstehen kann. Diese Leitlinie ist die erste weltweit zu dieser unterschätzten Infektion und ist in der Juni-Ausgabe der hochrangigen Zeitschrift abgedruckt (EASL Clinical Practice Guidelines on hepatitis E virus infection).

Quelle: Universitätsklinikum Essen, Mitarbeiter-Newsletter Ausgabe 22, 1.6.2018

 

 

11.05.2018  Abschiedsvorlesung Prof. Gerken

 

 

19.04.2018   Essener Leber-Experte warnt: So droht beim Grillen Hepatitis

Quelle: Stabsstelle Marketing und Kommunikation, Universitätsklinikum Essen

 

 

Quelle: Newsletter 03/2018 der Medizinischen Fakultät, Universität Duisburg-Essen

 

 

DFG bewilligt Forschungsförderung für PD Dr Ruth Bröring.

Thema "Einfluss parenchymaler und nicht-parenchymaler Leberzellen auf die Hepatitis-B-Virus-Infektion – Virus-Wirt-Interaktionen bestimmen Immunpathologie und Chronizität" (Laufzeit 36 Monate).

Quelle: Mitarbeiter-Newsletter vom 04.05.2018, Universitätsklinikum Essen

 

 

01.03.2018   Prof. Dr. H. Wedemeyer wird neuer Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie

weiterlesen (Quelle: UDE)

 

 

26.02.2018  Prof. Dr. G. Gerken geht in den Ruhestand

weiterlesen (Quelle: UK-Essen News)