
AG Kälsch
Priv.-Doz. Dr. med. Julia Kälsch
Klinische Forschung
Medizinisches Zentrum, 1. Etage
Schwerpunkt der AG ist es, die Interaktion zwischen Nährstoffen und Genen und deren Einfluss auf die Leber sowohl klinisch als auch auf zellulärer bzw. histologischer Ebene neu zu bewerten.
Als zentrales Stoffwechselorgan wird die Leber durch die Ernährung direkt beeinflusst bzw. geschädigt. Auch der Darm bzw. das Mikrobiom spielt hierbei eine Rolle. Die metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) als aktuell häufigste chronische Lebererkrankung umfasst ein breites Krankheitsspektrum von der einfachen Leberverfettung, der Steatosis hepatis, über die chronisch progressive und entzündliche Form, die metabolische-Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH). Eine Unterscheidung zwischen einfacher Steatosis hepatis und MASH ist bislang sicher nur durch eine Leberbiopsie und histologische Bewertung des Gewebes möglich.
In zukünftigen Projekten soll untersucht werden, welchen Einfluss die Ernährung und genetische Varianten im menschlichen Genom auf die Entwicklung bzw. das Fortschreiten einer MASLD haben. Nicht nur für eine individuelle Ernährungsberatung als auch für weitere Entwicklungen nicht-invasiver Diagnostikmethoden (u.a. ultraschallbasiert) ist eine Erfassung dieser Zusammenhänge sehr wichtig.

Priv.-Doz. Dr. med.
Julia Kälsch
Oberärztin, Leitung Privat-Ambulanz, Leitung Lean-MASLD Sprechstunde, Leitung Sonografie, DEGUM-Stufe II Zertifizierung Innere Medizin